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Jack Daniels Distillery, Lynchburg

Erlebe mit uns einen Rundgang durch die weltberühmte Jack Daniels Distillery in Lynchburg, Tennessee. Jeder Whiskey Fan muss es einfach erleben.

Für die Freunde amerikanischen Whiskeys

Ok, viele Fotos habe ich hier nicht, da zum Zeitpunkt der Führung 2013 das fotografieren auf dem Gelände strengstens untersagt war. Ein paar Fotos konnte ich dann aber doch noch in den offiziellen Räumen machen.

Trotzdem viel Spaß in der Jack Daniels Distillery!

Home of Jack Daniels

Wie kommt man eigentlich dazu Jack Daniels zu besuchen? – Keine Frage, ist es doch einer der meist getrunkenen amerikanischen Whiskeys weltweit.

2013 waren wir wegen eines Kickstarter Projekts in Tennessee, teil des Preises für teilnehmende “Baker” war auch einen Besuch von Jack Daniels. Für mich (Michael) natürlich DAS Ereignis und eines der Highlights auf meiner ersten USA Reise.

Nach der Ankunft wurden wir in 3 Gruppen verteilt und begannen unsere Reise durch die Welt von Gentleman Jack.

Die Tour beginnt mit einem kleinen Film im Visitor Center, der die Entstehung der Destille und der Marke “Jack Daniels” zeigt. Untermauert werden die Informationen des Films durch die Tour-Guides.

Durch einen “Hinterausgang” geht es dann den Berg hinauf zur Quelle. Hier wird die Hauptzutat geliefert  –  Wasser. Das frische Quellwasser ist noch heute einer der wichtigsten Bestandteile.

Von dort aus führte uns zum Brennplatz, an der heimisches Holz ge- und verbrannt wird. Dies ist nur ein kleiner Teil der Küfer-Werkstatt, in der noch heute Fässer gebaut und gebrannt werden.

Ein unscheinbares, kleines Haus ist die nächste Station. Es erinnert an das Büro von Jack Daniel, der das Unternehmen 1866 an genau dieser Stelle gründete.

Vorbei an einem alten Feuerwehrfahrzeug der Betriebsfeuerwehr (einem echten REO Speedwagon) geht es dann in die Destille.

In der Destille selbst wird nun in verschiedenen Schritten Whiskey hergestellt. Ein witziger Moment ist, wenn man die Nase über einen Kolben halten soll um die Fermentation zu riechen  –  Kleiner Tipp entweder sein lassen, oder nur einen ganz winzigen Luftzug davon nehmen 😉

Die vorletzte Station ist das Fasslager. Hier lagern über Jahre hinweg bis zur vollständigen Reife echte Holzfässer. Aufgrund der Brennung, dem Holz an sich und der Lagerung entfaltet sich der charakteristische Geschmack.

Interessant ist, dass sobald ein Fass von hinten hinein gerollt wird ein anderes vorne entnommen wird. Die Fässer werden immer gerollt, damit das Holz am Ende überall getränkt wird.

Die letzte Station, bevor es wieder zum Visitor Center geht, ist der Versand. Hier werden große Bestellungen verpackt und verschickt. Wer das nötige Kleingeld hat kann sich ein eigenes Fass füllen und signieren lassen.

Wer sich für Whiskey interessiert, ist hier auf jeden Fall genau richtig. Für uns ein Erlebnis, was wir gerne nochmals mitmachen möchten. Vor allem, da jetzt bei der Tour auch fotografieren erlaubt ist.

Insider Tipp

Du willst die wohl bekannteste Whiskey Destille besuchen?
Hier gibt’s die Infos!

Beim Besuch der Webseite unbedingt von Deutsch wieder auf “USA” umstellen, sonst wird die Seite nicht gefunden!

Mit oder ohne "e"?

Viele diskutieren wie er geschrieben wird Whiskey oder Whisky. Als erstes für alle Menschen mit Rechtschreib-Tick  –  Beides ist richtig, es kommt aber darauf an woher er kommt.

Whiskey ist die offizielle Schreibweise für Whiskeys aus den vereinigten Staaten von Amerika.

Die Europäer haben sich für die Variante ohne “e” entschieden, also Whisky. In Europa sind die Hochburgen in Irland und vor allem in Schottland

   

Noch was aus der Rubrik “Gewusst!?”:

Der “Winter-Jack” wird exklusiv für den deutschen Markt in Lynchburg produziert. Kein anderer Markt, nicht einmal in den USA selbst wird dieser verkauft!

Na dann… Prost!